BergAktuell

Begeben Sie sich auf eine kulturhistorische Reise in die Surselva!

Erleben Sie das Projekt direkt vor Ort und besuchen Sie den Ereignisweg „Blicke in Raum und Zeit“ in Sumvitg. Dieser ist ab jetzt in der Pilotortschaft Sumvitg begeh- und erlebbar.

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BergAgenda

Donnerstag, 24.10.2019

VCS-Fachtagung fossilfreie Mobilität

Um die schlimmsten Folgen der Klimaerhitzung abzuwenden, muss der Ausstoss von Treibhausgasen bis 2050 auf netto Null gesenkt werden.

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25.10.2019 - 26.10.2019

Jahresfachtagung der CIPRA

Die Jahresfachtagung der CIPRA findet am 25. und 26. Oktober 2019 in Altdorf in der Schweiz statt. Der Fokus liegt auf dem Stellenwert der Kultur für die nachhaltige Entwicklung im Alpenraum.

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Dienstag, 29.10.2019

BergAnlässe

Aktuell sind keine Termine vorhanden.

Vergangene BergAnlässe

3.4.2019 - 4.4.2019

AlpenWoche Intermezzo – Morgen in den Alpen

Wie ihre grosse Schwester, die alle vier Jahre stattfindende AlpenWoche, ist auch die AlpenWoche Intermezzo eine internationale Veranstaltung über nachhaltige Entwicklung und damit verbundene alpine Themen, die von zentralen alpenweit tätigen Organisationen gemeinsam ausgerichtet wird. Die Veranstaltung, die 2019 als Lunch to Lunch Konferenz konzipiert ist, bringt wichtige Stakeholder aus den Alpen zu einem Austausch von Aussichten zum Thema „Morgen in den Alpen“ zusammen.  

Die AlpenWoche Intermezzo beginnt am 3. April 2019 mit einem politischen Austausch (nur auf Einladung) zu relevanten Themen für die Zukunft des Alpenraums. Die Ergebnisse dieser Diskussion werden am darauffolgenden Tag in die Alpenkonferenz eingebracht. Am 4. April laden wir Sie zu einem Projekt-Showcase mit inspirierenden Geschichten zum Thema „Morgen in den Alpen“ ein, der durch interaktive Marktstände abgerundet wird. 


Veranstalter
CIPRA International; Gemeindenetzwerk Allianz in den Alpen; Ständiges Sekretariat der Alpenkonvention; Interreg Alpenraumprogramm; Verein Alpenstadt des Jahres; Club Arc Alpin; Österreichischer Alpenverein; ISCAR; WWF; 

Weitere Informationen: www.alpweek.org

Montag, 6.5.2019

«Gletscherarchäologie – eine Folge des Klimawandels und Schlüssel zur Rekonstruktion früherer Lebensweisen»

Die Alpengletscher schmelzen – und bringen archäologisch interessante Objekte zum Vorschein, die während Jahrzehnten, Jahrhunderten oder Jahrtausenden im Eis lagerten. Denn schon seit der Urgeschichte hinterlassen Menschen Spuren in hochalpinen Gegenden. Der kulturhistorische Wert solcher «Eisfunde» ist bedeutsam. Sie erzählen Geschichten aus der Vergangenheit und tragen bei zur Klärung von Forschungsfragen. Weshalb waren Menschen in den Alpen und auf Gletschern unterwegs? Mit welcher Ausrüstung? Was wissen wir über ihren Alltag, ihr Wirtschaften, ihr Zusammenleben? Archäologinnen, Historiker, Geographen und Experten aus weiteren Disziplinen beleuchten an der Tagung diese und weitere Fragen aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Die zurückgehenden Gletscher sind eine grosse Herausforderung für das junge Fachgebiet der Gletscherarchäologie. Denn organisches Material zerfällt schnell, wenn es mit Luft in Kontakt kommt. Um möglichst wenige Funde zu verlieren, möchte die Tagung deshalb für die Anliegen der Gletscherarchäologie sensibilisieren. Wie erkennt der Berggänger einen interessanten Fund als solchen? Wie sollte sich die Alpinistin bei einem Fund verhalten? Wie können neue Techniken oder digitale Hilfsmittel die Archäologie unterstützen? Die Tagung richtet sich an ein breites, nicht nur fachwissenschaftliches Publikum.

Ort
Alpines Museum Bern, Hodlersaal (1. Stock)

Zeit
Montag, 6. Mai 2019,   9:15 – 18:00 Uhr | Öffentliche Tagung
Montag, 6. Mai 2019, 18:30 – 20.00 Uhr | Öffentliche AbendveranstaltungVortrag von Prof. Dr. Albert Zink (EURAC, Bozen)Neue wissenschaftliche Ergebnisse zum Leben und Sterben von Ötzi

Tagungsprogramm / Informationen zu Tagungsgebühren / Online Anmeldung [Link]

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Informationen zur Tagung
Dr. Manuela Cimeli, Tel. 031 306 92 53 (direkt)/ 50 (Zentrale)
E-Mail: manuela.cimeli@sagw.ch

MedieninformationDr. Heinz Nauer, Tel. 031 306 92 55 (direkt)/ 50 (Zentrale)
E-Mail: heinz.nauer@sagw.ch

Die Schweizerische Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften (SAGW) koordiniert, fördert und vertritt die geistes- und sozialwissenschaftliche Forschung in der Schweiz. Ihr gehören 61 Fachgesellschaften und mehr als 20 Kommissionen an. Zudem leitet sie mehrere grosse Forschungsunternehmen. Die SAGW versteht sich als Mittlerin zwischen Forschenden, politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern, Behörden und der Öffentlichkeit. Die SAGW verfügt über ein Budget von rund 16 Millionen Franken. Sie wird von einem Vorstand mit 19 Mitgliedern aus dem universitären Umfeld geleitet. Im Generalsekretariat arbeiten 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
10.8.2019 - 11.8.2019

Feuer in den Alpen

Mit den Höhenfeuern wird seit 1988 alljährlich ein Zeichen für die Erhaltung des Erbes des Alpenraums sowie gegen die Zerstörung des sensiblen Ökosystems Alpen gesetzt. Der Nutzungsdruck auf unsere Gewässer ist gross. Viele Bäche und Flüsse sind durch Wasserkraftwerke verbaut und damit beeinträchtigt. Verschieden Umweltorganisationen setzen sich für die Umsetzung des Gewässerschutzgesetzes und damit für lebendigere Gewässer ein. CIPRA Schweiz stellt die Feuer in den Alpen 2019 daher unter das Motto: «Für lebendige Gewässer».

Die Umsetzung der Energiestrategie 2050 fordert die Umweltorganisationen stark. Immer wieder werden Stimmen laut, die von den Gewässern «ihren Beitrag» an eine AKW-freie Zukunft verlangen. Aber: 95 Prozent des Wasserkraftpotenzials in der Schweiz ist bereits genutzt. Gewässer sind in der Folge die am stärksten bedrohten und beeinträchtigten Lebensräume der Schweiz mit dem grössten Rückgang der Biodiversität. Doch es ist unnötig:

Wollen wir die Atomenergie kompensieren, müssen wir rund 20 TWh/Jahr einsparen oder durch erneuerbare Energien ersetzen. Wir haben bereits auf bestehenden Dach- und Fassadenflächen ein Potenzial für Photovoltaikanlagen, welches den zu kompensierenden Produktionsrückgang durch den Wegfall der AKWs um ein Vielfaches übersteigt. Die letzten 5% verbleibenden mehr oder wenige intakten Ökosysteme an Flüssen und Bächen dürfen nicht zerstört werden!

Und: Die gesetzlich vorgeschriebene ökologische Sanierung bestehender Wasserkraftanlagen muss fristgerecht umgesetzt und die Restwasserbestimmungen müssen nach über 25 Jahren endlich durchgesetzt werden denn unsere Gewässer haben bereits riesige Opfer für die Stromproduktion erbracht.

Zum Beispiel: Widerstand an der Trift Gebirgsschönheit erhalten

Der Grimselverein und Aqua Viva wehren sich mit einer Einsprache gegen das geplante Kraftwerk Trift im Berner Oberland. Die einzigartige Landschaft unterhalb des Triftgletschers würde durch den Bau unwiederbringlich zerstört für eine schweizweit mickrige Steigerung der Energieproduktion von lediglich 0.2%. Für die beiden Organisationen ist klar: In diesem Fall ist das nationale Interesse, diese einmalige Hochgebirgslandschaft zu schützen, höher zu gewichten als die Energieproduktion.

Feuer in den Alpen verzeichnet erfahrungsgemäss eine gute Beachtung durch die Medien. Dieses Jahr wird CIPRA Schweiz am 7. August mit einer Medienmitteilung zu den Feuern in den Alpen 2019 zum Thema «Für lebendige Gewässer» kommunizieren. Diese Medienmitteilung lässt sich mit den regionalen Presseaussendungen von euch VeranstalterInnen kombinieren, weil der Druck auf die Gebirgsgewässer im gesamten Alpenraum gross ist. Zudem habt ihr wie immer eure eigenen Themen...

Wichtig: Meldet so bald als möglich online eure Feuer an!

Infos zu und Anmeldung der Feuer direkt unter www.feuerindenalpen.com